Tagesfahrt nach Scharnbeck

In diesem Jahr hatte der Vorstand der Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung als Reiseziel der Tagesfahrt das Schiffshebewerk Scharnebeck bei Lüneburg ausgewählt. Dieses Vorhaben schien einige Tage lang gefährdet zu sein, hatte doch ein Defekt am Elb-Stauwehr Geesthacht (Schleswig- Holstein) den Wasserstand zu sehr sinken und dadurch den Betrieb in Scharnebeck zum Erliegen gebracht, was dort zu einem Stau von mehr als 80 Schiffen geführt hatte. Glücklicherweise konnte der Betrieb rechtzeitig wieder aufgenommen werden, so dass dem Ausflug nichts im Wege stand. Bei zu Beginn schönstem Sommerwetter fuhren 44 Teilnehmer Richtung Lüneburg und kamen ohne jeglichen Stau so früh am Schiffshebewerk an, dass sich vor dem Beginn der Führung noch die Möglichkeit zur Erfrischung im Garten des Restaurants zu bieten schien. Leider hatte die Wirtin ihren Betrieb noch nicht offiziell eröffnet, so konnten nur wenige etwas bekommen. Daher nutzten einige die Gelegenheit, sich im Außenbereich oder im Vorraum der Anlage umzusehen.

Der Vortrag von einem ehemaligen, langjährigen Angehörigem des Wasserschiffartsamtes war sowohl mit Bezug auf die große Übersichtstafel als danach am großen Modell sehr interessant und kurzweilig, da er auch mit einigen Anekdoten „gewürzt“ war. Mit seinem sehr großen Fachwissen wusste der Mann auch alle gestellten Fragen umgehend und vollständig zu beantworten.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen im Restaurant (Schweinebraten mit Kartoffeln und Gemüse) überraschte: es war reichlich und schmeckte sehr gut, ein wirklich ausgezeichnetes „Preis-Leistungs-Verhältnis“! Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Bus zu dem einige 100 m entfernt gelegenen Anleger des Schiffes, das alle durch das Hebewerk rauf und danach wieder runter befördern sollte. Leider war weit und breit kein Schiff zu sehen, und nun begann der ärgerliche Teil des Besuches: in der inzwischen recht heiß gewordenen Mittagshitze, ohne Schatten und Sitzgelegenheiten, musste über 45 min auf die Ankunft des von Geesthacht kommenden Bootes gewartet werden. Nachdem wir alle an Bord waren dauerte es noch „unendlich“ lange, bis die Bestellungen, meistens Getränke, dann gebracht wurden. Als es dann schließlich losging, entschädigte die „Berg- und Talfahrt durch das Hebewerk für den vorherigen Ärger. Die Rückfahrt verlief wieder reibungslos und in der Auffassung, einen interessanten und auch lehrreichen Tagesausflug unternommen zu haben.

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