16. Winterwanderung 2020

Autor Michael Wolters
Veranstaltungsdatum: 15.02.2020

Am 15.02.2020 war es wieder einmal so weit, getarnt als Winterwanderung begaben sich 49 Siedlerinnen und Siedler der Siedlergemeinschaft Röcke und Umgebung auf den Weg zu einer Wanderung. Das Ziel war im Vorfeld bereits ausgemacht, denn uns sollte der Weg nach Springe führen. Genauer gesagt, in das dortige Wisent Gehege. Den größten Weg der Strecke legten wir aber mit der Firma Kelder Reisen in einem Bus zurück.

Anfang der Woche sah es noch nicht danach aus, dass dies klappen sollte; denn es gab berechtigte Bedenken, dass uns Sabine – gemeint ist nicht unsere Kassiererin, sondern das gleichnamige Tiefdruckgebiet – einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Bis zum Mittwoch der Woche war das Wisent Gehege nämlich auf Grund des Sturms bzw. der dadurch entstandenen Schäden geschlossen.

Am Tag der „Winter „Wanderung hatten wir aber fast frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein. So starteten wir unsere Wanderung also am Wisent-gehege. Für einen kleinen Imbiss und Getränke auf dem Weg – zwei Boller- Wagen wurden mit-geführt – war auch gesorgt. Auf dem Rundweg des im Jahr 1928 gegründeten und 90 ha großen Wisent Geheges konnten wir einige der 100 Wildtierarten in naturbelassener Umgebung bestaunen; so auch einige Exemplare des dem Park namensgebenden Tieres.

Da das Wisent Gehege auch unter dem Namen „Saupark“ bekannt ist, darf natürlich auch das Schwarzwild nicht fehlen. Die Rotte ließ es sich im Sonnenschein gut gehen.

Auf dem weiteren Rundweg konnten dann auch noch Sikawild, Rotwild und Wildpferde bestaunt werden, aber auch hier ursprünglich nicht heimische Tiere, die uns allesamt zum Staunen und Schmunzeln brachten. Die Rede ist von einem amerikanischen Einwanderer, dem Waschbär. Andere wiederum, wie Luchs und Otter ließen sich nicht blicken. Dafür sahen wir aber die scheuen Wildkatzen. Nach einer durch Pausen unterbrochenen, fast dreistündigen Wanderung, begaben wir uns dann mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Bückeburg, wo uns im Sportzentrum Evesen ein vom „Jetenburger Hof“ geliefertes leckeres Grünkohlessen erwartete. Zu diesem Essen kamen noch einige Siedlerinnen und Siedler hinzu, die nicht mitgewandert waren.

Wie bei uns üblich, konnten auch in diesem Jahr um Preise in Form von wildem Fleisch geknobelt werden. Diesmal gewann jedoch nicht der-oder diejenige, der/die die höchste Punktzahl erknobelte, sondern die niedrigste. Bei allen Teilnehmern des Knobelns war festzustellen, dass es eine Umstellung in der Taktik erforderte. Am Ende der Veranstaltung konnten dann Karl-Heinz Przybilski (1. Platz), Vincencia Ledwinka (2. Platz) und Ulrike Przybylski (3. Platz) die Preise entgegennehmen.

Am Ende sei dem Orga-Team, allen voran Mathias Woop, ein herzliches „Danke-schön“ für die gute Organisation ausgesprochen.

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